In einer blutjungen Borussen-Mannschaft gehört er mit seinen 28 Lenzen zu den Erfahrenen im Fußballgeschäft, hat an verschiedenen Stationen auch schon einiges erlebt. All das möchte er jetzt im Ellenfeld als Fügelflitzer auf der linken offensiven Seite beim Projekt „Neuaufbau“ einbringen. Im letzten Testspiel gegen Biesingen zog er sich leider eine Verletzung am Innenmeniskus zu und hofft, dass es nichts Schlimmeres ist und dass er bald wieder mitmachen kann: Thomas Reuter. Wir stellen den neuen Borussen an dieser Stelle vor.
Geburtsdatum: 22.08.1997
Geburtsort: Saarbrücken
Rückennummer im Borussen-Trikot: 12
Familienstand: in festen Händen bei Freundin Jenni Wagner
Kinder: Xenia Staub (10 Jahre alt), Luca Reuter (5 Jahre alt)
Wohnort: Hoppstädten-Weiersbach
Beruf: Maler im Familienbetrieb / seit Januar 2025 noch ein Kleinunternehmen eröffnet als Hausmeisterservice
Wie ich zum Fußballsport kam: Schon seit ich klein war, spielte der Fußball in meinem Leben eine große Rolle. Mein Vater war von Anfang an dabei und hat mich immer unterstützt. Bereits als ich bei den Bambinis angefangen habe, war er jedes Wochenende mit auf dem Platz, hat mich motiviert und gefördert. Durch ihn habe ich die Freude und Leidenschaft am Fußball entdeckt. Seitdem begleitet mich dieser Sport mein ganzes Leben, er wurde zu einem wichtigen Teil von mir. Während meiner Jugend wurde ich außerdem für den DFB-Stützpunkt ausgewählt, was für mich eine besondere Ehre war. Dort konnte ich mich mit talentierten Spielern aus der Region messen, wertvolle Erfahrungen sammeln und mein fußballerisches Können weiterentwickeln. Diese Zeit hat mich nicht nur technisch, sondern auch mental sehr geprägt und mir gezeigt, wie wichtig Einsatzbereitschaft und Durchhaltevermögen sind.
Fußballerische Laufbahn: Im Jugendbereich SC Birkenfeld (2004-2009 und 2010-2012), SG Hochwald Rinzenberg (2009-2010 und 2013-2015),im Aktiven-Bereich ESV Saarbrücken (2015 und 2017), SV Schnappach (2015-2017), FC Kleinblittersdorf (2017-2018), TuS Wörschweiler (2018-2018), SC Altenkessel (2019), SV Gehweiler (2019-2021), SC Birkenfeld (2021), SF Eiweiler (2021-2022), SC Primsweiler (2022-2026), Borussia Neunkirchen seit 2026.
Mein Fußballerisches Vorbild istFranck Ribéry, weil er immer ehrgeizig war, hart gearbeitet und nie aufgegeben hat. Das ist genau die Einstellung, die man braucht, wenn man sich im Verein verbessern möchte.
Am meisten zu verdanken habe ich meinem Vater, der mich von Anfang an motiviert hat, in den Fußballverein zu gehen, und meiner ganzen Familie, die mich stets unterstützt. Besonders meiner Freundin, die jedes Wochenende das Fußballleben mitträgt und mir den Rücken freihält. Unser kleiner Sohn ist quasi schon auf dem Fußballplatz aufgewachsen und wird so automatisch Teil dieser Leidenschaft. Ihre Unterstützung macht es mir möglich, mich voll auf den Sport zu konzentrieren und jeden Moment zu genießen.
Mein bester Trainer war in den früheren Zeiten Eugen Feist. Mit ihm habe ich mich sowohl auf dem Platz als auch neben dem Platz sehr gut verstanden. Er hat mir nicht nur fußballerische Fähigkeiten vermittelt, sondern mir auch gezeigt, wie wichtig Teamgeist und Fairness sind. Es gibt aber nicht nur einen Trainer, dem ich großen Dank schulde. Patrick Kallus, der ehemalige Trainer des SC Primsweiler, hat mich mit Herz nach einer langen Fußballpause aufgenommen. Er hat für den Fußball gebrannt und mich motiviert, immer mein Bestes zu geben. Unter seiner Anleitung habe ich nicht nur meine fußballerische Fähigkeiten verbessert, sondern auch gelernt, Verantwortung zu übernehmen und selbstbewusst Entscheidungen auf dem Platz zu treffen. Er hat es immer verstanden, mich zu fördern, ohne mich zu überfordern, und mir gezeigt, dass man mit Spaß und Leidenschaft Großes erreichen kann.

Ich bin zu Borussia gewechselt, weil ich an diesen Verein glaube. Ich sehe hier großes Potenzial und finde den Neuaufbau richtig spannend auch wenn noch einige Schritte, Steine und Verbesserungen vor uns liegen. Genau das motiviert mich, Teil davon zu sein und meinen Beitrag zu leisten. Ich habe das Gefühl, dass hier etwas entstehen kann, wenn alle zusammenhalten und konsequent arbeiten. Besonders schätze ich, dass sich Kevin Lüder diese Aufgabe zutraut. Ich denke, er wird alles dafür geben, den Verein nach vorne zu bringen, und genau diese Mentalität hat mich in meiner Entscheidung bestärkt.
Meine persönlichen Ziele für die Saison 2025/2026 lauten: Mich spielerisch weiterzuentwickeln, konstant gute Leistung zu zeigen und der Mannschaft auf dem linken Flügel mit Tempo und Einsatz zu helfen. Außerdem möchte ich verletzungsfrei bleiben, Verantwortung übernehmen und mit Borussia den Neuaufbau erfolgreich mitgestalten.
Meine bisherigen Eindrücke sind positiv. Bisher konnte ich berufsbedingt zwar nur an einer Trainingseinheit und einem Testspiel teilnehmen, habe mich aber direkt wohlgefühlt. Die Mannschaft hat mich gut aufgenommen und ich habe gemerkt, dass im Team ein guter Zusammenhalt und eine gute Stimmung herrscht.
Meine Hobbies (außer Fußball) sind: Quad fahren und Zeit mit meiner Familie zu verbringen.
Herzlich willkommen im Ellenfeld, Thomas Reuter, und vielen Dank für die Einblicke in Dein Leben! (-jf-)