In Berlin hat er beim Wartenberger SV (zusammen mit seinem Bruder) Spuren hinterlassen. Vor rund vier Jahren (am 22. Februar 2022) hieß es dort auf der Website in einer kurzen Meldung: „Am Dienstag bestritten wir ein Testspiel als Abschiedsspiel für Duc und Viet bei Blau-Gelb Berlin, was mit vielen Emotionen in Verbindung stand. Es wurden viele Tränen in der Kabine sowie nach der Auswechslung beider Spieler vergossen. Es war noch einmal ein sehr schönes Spiel von unseren Jungs bzw. Abschiedskindern. Die Jungs sind Freunde, Kumpels und Bro´s geworden, der Kontakt wird nie abreißen. Am Donnerstag stand dann das letzte Mal ein gemeinsames Mannschaftstraining an. Unsere Betreuerinnen brachten Kuchen und Getränke mit, es wurden viele Getränke und Bälle mit Trikots von der Mannschaft übergeben und so manche Erinnerungsfotos mit den beiden gemacht. Dann ging es zum letzten Mal mit Duc und Viet für 90 Minuten raus für ein letztes Training. Unsere beiden Jungs ziehen mit ihrer Familie nach Saarbrücken, wo sie beim 1. FCS Fußball spielen werden.“
Besser kann die Wertschätzung für den jungen Mann wohl kaum ausgedrückt werden. Jetzt trägt der 19jährige, gemeinsam mit seinem Bruder Viet, das Borussen-Trikot und will sich beweisen. In der Jugend in Berlin hat er sogar schon gegen Tasmania gespielt – die Historiker wissen: Das war vor mehr als 60 Jahren Borussias Gegner in der Aufstiegsrunde zur Bundesliga: Nach einem 1:5 im Poststadion zum Auftakt der Runde siegten die Borussen im entscheidenden Spiel mit 1:0 und schafften den Sprung in die erste Liga. Trainer Kevin Lüder ist überzeugt von seinem Außenverteidiger: „Man sollte ihn nicht unterschätzen – wie ein Pitbull, wenn er sich mal festgebissen hat!“ Wir heißen Duc Ba Vo herzlich im Ellenfeld willkommen und stellen ihn an dieser Stelle kurz vor.
Trikot-Rückennummer: 3
Position: Defensive rechte Außenbahn
Geboren am 31. Januar 2007 in Bad Belzig (Landkreis Potsdam-Mittelmark/Brandenburg)
Familienstand: ledig
Kinder: keine
Wohnort: Heusweiler
Wie ich zum Fußballsport kam: Durch meinen Cousin.
Meine sportliche Laufbahn: Wartenberger SV (Jugend) und jetzt Borussia Neunkirchen.

Meine fußballerischen Vorbilder sind Lionel Messi und Ronald Araújo. Messi deshalb, weil er mir gezeigt hat, dass man, egal wie groß oder klein man ist, der Beste werden kann. Bei Araújo sind es die Mentalität und seine Abwehrleistungen, die mich begeistern.
Am meisten zu verdanken habe ich meiner Familie und Jesus Christus.
Mein bislang bester Trainer war Sven Schröder in Berlin beim Wartenberger SV, weil er meinen Bruder und mich immer unterstützt hat gerade in schweren Zeiten, die wir hatten, und weil er immer das Beste aus uns herausgeholt hat.

Zwei Brüderpaare wollen es im Borussen-Trikot wissen: Mahmud und Mostafa Ouzaid, Viet und Duc Ba Vo. (Foto: -kl-)
Mein bisher größter Erfolg war ein Spiel gegen Tasmania Berlin, weil es mein bestes Spiel war und der gegnerische Trainer mich gelobt hat für meine Leistung.
Ich bin zur Borussia gewechselt, weil ich dort mit meinen Freunden Dimitri Anenou und Yamen Al Janadi zusammen spielen kann.
Mein persönliches Ziel für die restliche Saison 2025/26 ist: Mich zu verbessern und zu zeigen, dass ich mich mit den Konkurrenten in der Saarlandliga messen kann.
Mein Ziel mit der Borussia lautet: Versuchen, in der Liga zu bleiben!
Meine bisherigen Eindrücke: Dass wir eine tolle Mannschaft haben und dass unser Trainer Kevin Lüder sich so krass für uns und den Verein einsetzt!
Meine Hobbies außer Fußball: Zeit mit Freunden und Familie verbringen und zocken.
Besten Dank für Deine Auskünfte und: Ganz viel Glück und Erfolg, herzlich willkommen im Ellenfeld, Duc Ba Vo! (-jf-)