Dreier-Kette – Borussen-News rund um den Saarlandpokal

Einen Tag vor dem 3:0-Pokalsieg der Saarlandliga-Mannschaft in Ottweiler herrschte Cup-Stimmung am Dienstagabend auch bei Borussias AH (Foto oben), als in der Ferraro-Sportarena der SV Rohrbach zu Gast war. Die Gäste gingen als klarer Favorit ins Spiel, waren sie im Vorjahr doch nicht nur ins Halbfinale des Pokalwettbewerbs eingezogen, sondern hatten den Borussen in einem Freundschaftsspiel auch mit 6:0 regelrecht das Fell über die Ohren gezogen. „Spätestens, als wir dann vor Spielbeginn in Rohrbachs Aufstellung feststellen mussten, dass Herrensohrs Spielertrainer Manuel Schuck mit einer Zweitspiel-Erlaubnis gemeldet war, war uns klar, welch harte Nuss hier für uns zu knacken war“, so Kapitän Uli Horbach, der aber mit seinen Jungs gut ins Spiel hineinkam. Nach gut einer Viertelstunde jedoch mussten die attraktiven Borussen den ersten Nackenschlag hinnehmen, als besagter Manuel Schuck mit all seiner Ruhe und Routine binnen weniger Minuten gleich zwei Elfmeter (Hand, Foul) verwandelte. Doch die AH aus dem Ellenfeld ließ die Köpfe nicht hängen, kämpfte sich ins Spiel zurück und hätte kurz vor der Pause durch Uli Horbach fast den Anschlusstreffer erzielt. Nach dem Seitenwechsel spielten die Rohrbacher gegen jetzt mehr und mehr aufmachende Borussen ihre ganze Cleverness und Ballsicherheit und ihr gutes Stellungsspiel aus und erhöhten auf 0:4 – die Sache schien gelaufen, zumal nach Andreas Uhls Tor zum 1:4 postwendend das 1:5 folgte. Doch was dann kam, begeisterte die fast 150 Zuschauer: In der Schlussphase kamen die Borussen sukzessive näher heran. Zunächst markierte Steven Siderski mit schöner Einzelleistung über die linke Seite das 2:5, wenig später vergoldete Uli Horbach eine Hereingabe von Marius Ruffing zum 3:5. Jetzt brannte nicht nur über der Ferraro-Sportarena der Himmel (Foto unten): In der Nachspielzeit war es dann wieder der AH-Kapitän, der nach einem langen Einwurf von Marius Ruffing das nicht mehr für möglich gehaltene Anschlusstor erzielte. Zu mehr reichte es dann nicht mehr, obwohl Andreas Uhls Schuss Sekunden vor dem Abpfiff nur denkbar knapp am Rohrbacher Tor vorbeistrich. „Sonst geht es in die Verlängerung, und dann haben wir beste Chancen, das Ding komplett zu drehen, weil wir mehr Körner drauf hatten“, so Uli Horbach. Dennoch darf Borussias AH it diesem Auftritt mehr als zufrieden sein: Auch wenn es spielerisch hier und da noch etwas hapert, so haben die Jungs doch bewiesen, dass sie sich dank ihrer Willlensleistung und ihrer Kampfstärke hinter den Favoriten nicht zu verstecken brauchen. Ein großer Dank gilt allen, die auch im Umfeld mitgeholfen haben, für ein stimmungsvolles Ambiente an diesem Pokalabend im Ellenfeld zu sorgen!

Er hat es wieder getan! Ex-Borussen-Trainer Björn Klos hat beim gestrigen Pokalspiel seiner Preußen aus Merchweiler wieder die Fußballstiefel geschnürt. In der Schlussphase der Partie beim FC Blau-Weiß St. Wendel wechselte sich der 39jährige für Stürmer Sascha Bamberg selbst ein – und erzielte sogar ein Tor! In der Nachspielzeit verwertete Björn Klos eine Vorlage von Felix Keßler zum 3:0 und machte damit den Deckel auf den Sieg seiner Preußen, die schon früh durch Treffer von Felix Keßler  (12.) und Sascha Bamberg (16.) 2:0 führten, den Deckel endgültig drauf. Das gefiel offensichtlich auch den Usern des Internet-Portals fupa.net, die Björn Klos prompt zu ihrem „Spieler des Spiels“ wählten!

Im Januar posierte sie stolz mit den Borussen auf dem „Gruppenbild mit Dame“ im Neunkircher Zoo (Foto oben). Jetzt sorgte Selly in der Zoo-Falknerei für Aufregung: Die Aguja-Dame mit der imposanten Spannweite von mehr als 1 Meter 80 hatte vor mehr als zwei Wochen etwas zu viel Wind unter Ihre Schwingen bekommen und wurde aus der Anlage abgetrieben. Aufenthaltsort: Unbekannt. Vermutungen, sie sei ausgeflogen, um die Borussia beim Auswärtssieg in Friedrichsthal gegen die U23 der SV Elversberg oder beim 3:2 im Ellenfeld gegen den VfL Primstal zu unterstützen, bestätigten sich nicht. Jetzt gab es Entwarnung: „Selly ist wieder gut zuhause angekommen“, schreibt Gina Biernath aus dem Team der Zoo-Falknerei auf ihre facebook-Seite. (-jf-)

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