Starke Nullnummer

Fazit der Sportpresse: Beim 0:0 im Waldstadion hätten beide Mannschaften gewinnen können / Kleine Presseschau zum Spiel der Borussia beim FC Homburg II

Unser Bild: An die Latte bugsierte Kevin Saks den Ball in Homburg schon nach wenigen Minuten – das hätte die frühe Führung für Borussia sein können! Patrick Seidel, Waldemar Schwab, Kamil Czeremurzynski, Furkan Erdogan und Marco Dahler (von links im gelben Trikot) beobachten gespannt die Szene. (Foto: Thomas Burgardt)

Von Jo Frisch

In einem sind sich die saarländisch-pfälzischen Sportmedien sicher, wenn es um eine Einschätzung des Derbys zwischen dem FC Homburg und der erstmals in dieser Saison in Schwarz-Gelb angetretenen Borussia am vergangenen Samstag geht: Es fielen zwar keine Tore, dennoch war es ein unterhaltsames Spiel, das am Ende mit einer Punkteteilung endete, die der Leistung beider Mannschaften gerecht wurde. Hier die gesammelten Eindrücke aus der Presse-Landschaft.

„Bereits in den ersten 180 Sekunden traf Borussia zweimal das Aluminium. Auf der Gegenseite scheiterte Tim Klotsch mit einem Elfmeter an Torhüter Philippe Persch, nachdem zuvor Sven Sellentin zu Fall gebracht worden war. Torchancen gab es auf beiden Seiten in Hülle und Fülle, doch es blieb beim leistungsgerechten Remis“, fasst die „Saarbrücker Zeitung“ zusammen.

„Es war mit Sicherheit ein Spiel der verpassten Chancen“, wird Homburgs Trainer Andreas Sorg in der Spielnachlese des „Pfälzischen Merkur“ zitiert. Weiter heißt es dort: „Zur Halbzeit hätte es durchaus 2:2 oder 3:3 heißen können, so viele klare Torgelegenheiten hatten die Grün-Weißen und die Borussen ausgelassen.“ Andreas Sorg gab zu: „Wir hatten Glück, dass wir nicht nach wenigen Minuten hinten lagen“, und spielte damit auf die beiden Großchancen gleich zu Beginn durch Furkan Erdogan (Pfosten) und Kevin Saks (Latte) an. Laut „Pfälzischer Merkur“-Redakteur Markus Hagen „kam danach der Gastgeber, der sich durch Sven Sökler im zentralen Mittefeld und Sven Sellentin auf der linken Offensivseite aus dem Regionalligakader verstärkt hatte, immer besser ins Spiel. Nach Foul an Sellentin scheiterte Kapitän Tim Klotsch mit einem Foulelfmeter an Neunkirchens Torhüter Philippe Persch. Dann klärte Persch einen Kopfball von Marco Philipp Wunn. Zudem segelte ein Kopfball von Valdrin Dakaj knapp neben das Neunkircher Tor. Auf der Gegenseite klärte FCH-Torwart Eric Höh glänzend gegen Kevin Saks. Die letzte FCH-Chance vor der Pause vergab Sven Sökler freistehend. `Wir haben nach der Halbzeit Druck gemacht, aber Neunkirchen war stets weiter gefährlich´, sagte Andreas Sorg. Die ganz hochkarätigen Möglichkeiten blieben nun aus. Ausnahme war die Szene kurz vor dem Abpfiff, als der Homburger Torwart Eric Höh mit einer tollen Parade gegen Kevin Saks das 0:0 rettete. `Letzten Endes war es ein leistungsgerechtes Ergebnis in einem Spiel, das beide Mannschaften hätten gewinnen können.´ Mit dem einen Punkt könne Sorg zufrieden sein. Leistung, Leidenschaft und Kampf stimmten über die gesamten 90 Minuten.“

„Starke Nullnummer“ – so titelt der „Saar.Amateur“ und bescheinigt beiden Teams beim 0:0 eine „Klasseleistung“. Im Spielbericht Erwähnung finden sowohl die beiden Alu-Treffer der Borussia in der Anfangsphase als auch der von Philippe Persch entschärfte Strafstoß. „Furios“ sei es, so der „Saar.Amateur“, danach auch weitergegangen: „Persch klasse bei einem Kopfball von Philipp Wunn, genau wie auf der Gegenseite Torwart Eric Höh bei einem Kopfball von Kevin Saks.“ In der zweiten Halbzeit habe in der ersten Viertelstunde Homburg dominiert, „doch dann fand Borussia wieder besser ins Spiel und hätte ebenfalls noch das Spiel gewinnen können, doch Kevin Saks vergab freistehend kurz vor Schluss.“ Als beste Spieler Borussias erscheinen im Spielschema fett gedruckt Marco Dahler und Kevin Saks.

Unsere Bilder vermitteln Eindrücke vom Spiel der Borussia im Homburger Waldstadion. (Die Fotos wurden uns zur Verfügung gestellt von Thomas Burgardt – herzlichen Dank!)

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