Am Dienstag Re-Start für Borussias C-Junioren

Die neuformierte Borussen-C-Jugend startet am kommenden Dienstag, dem 18. Mai, um 18.00 Uhr in der Ferraro-Sportarena im Ellenfeld in die Saison 2021/22. Nach erfolgreicher Jugendarbeit in den letzten Jahren ist es nun soweit, den nächsten Schritt zu gehen und auch bei den C-Junioren ein schlagkräftiges Team zusammenzustellen.

Zur Ergänzung des bereits bestehenden Kaders suchen wir noch talentierte Spieler aus den Jahrgängen 2007/2008. Alle interessierten Fußballer dieser Altersklasse sind herzlich eingeladen: Kommt auf ein Training vorbei und schaut Euch die Sache an! Es erwarten Euch abwechslungsreiche Übungseinheiten, ein respektvolles Miteinander und ein lizensiertes Trainerteam mit Michael Raber und Jan Mallick. Michael Raber hat im vergangenen Jahr die DFB-C-Lizenz erworben und seine Erfahrungen durch Fortbildungen und Hospitationen auch in anderen Vereinen erweitern können. Zudem ist er als Schiedsrichter aktiv. Jan Mallick unterstützt Michael Raber als Co-Trainer und Torwarttrainer der C Jugend. Darüber hinaus wird er in naher Zukunft Trainerlizenzen erwerben.

Die Trainingszeiten der neuformierten C-Jugend finden in der Ferraro-Sportarena im Ellenfeld jeweils Dienstag und Donnerstag von 18.00 bis 19.30 Uhr statt. Borussia freut sich auf Euch!

Petition von DFB und DOSB

Derweil hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat mit seinen Regional- und Landesverbänden eine gemeinsame bundesweite Petition und Kampagne für den Amateur- und Breitensport mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) gestartet. Unter dem Motto „Draußen muss drin sein“ fordert die Initiative die schnellstmögliche Wiederzulassung des organisierten Sportbetriebs unter freiem Himmel, zunächst im Training, anschließend im Wettkampfbetrieb.

Nicht nur die mehr als sieben Millionen Mitglieder in rund 24.500 Vereinen des DFB sind in den nächsten drei Wochen aufgerufen, die Petition und ihr Vorhaben zu unterstützen. Mit Unterstützung des DOSB sollen auch die Mitglieder, Vereine und Verbände anderer Sportarten sowie alle Sportbegeisterten in Deutschland durch ihre Teilnahme an der einfach auszufüllenden Online-Petition dem Amateur- und Breitensport eine gemeinsame Stimme geben.

Ronny Zimmermann, zuständiger DFB-Vizepräsident für den Jugendfußball, sagt: „Die Amateurvereine und ihre Sportlerinnen und Sportler sind immer wieder in den Entscheidungen ignoriert und vergessen worden. Damit muss jetzt Schluss sein, speziell für unsere Kinder und Jugendlichen. Sport ist wichtig, Sport hat einen hohen gesellschaftlichen Wert, Sport ist gesund für Körper und Seele – auch in der Pandemie. Es sind nun schnelle, konkrete Perspektiven gefragt, das gilt nicht erst seit den aktuellen Entwicklungen beim Impfen und den Inzidenzwerten, die in Deutschland Hoffnung machen. So uneinig der DFB aktuell auftreten mag, hinter dieser Petition stehen wir alle, da gibt es keine zwei Meinungen. Die Vereine arbeiten höchst verantwortungsvoll, das haben sie beim Restart im vergangenen Jahr unter Beweis gestellt. Der Amateursport muss auf Grundlage aller vorliegenden Fakten endlich stärker gehört werden. Wir wollen einen nachhaltigen Weg aus der Krise finden. Gefragt ist eine neue Aufbruchstimmung für den Vereinssport, für Bewegung, Freude und das Gefühl von Gemeinschaft.“

Seit mehr als einem halben Jahr steht der Amateursport in Deutschland nahezu still. Spiele und Wettkämpfe sind untersagt, der Trainingsbetrieb ist allenfalls unter sehr starken Einschränkungen, zum Teil gar nicht möglich. Allein im Fußball sind knapp 140.000 Mannschaften seit Oktober 2020 weitgehend zur Bewegungslosigkeit verurteilt. Und das, obwohl alle bisherigen Erkenntnisse in der Pandemie aufzeigen, dass auf dem Spielfeld nur ein äußerst geringes Ansteckungsrisiko besteht. Obwohl seit Monaten immer mehr Experten aus Medizin und Wissenschaft, unter anderem aus Aerosolforschung, Epidemiologie und Sportwissenschaft, vor den gesundheitlichen und gesellschaftlichen Gefahren warnen, die mit dem aktuellen Verbot des organisierten Sporttreibens einhergehen. Obwohl vor allem für Kinder und Jugendliche negative Langzeitfolgen befürchtet werden. Obwohl die im vergangenen Jahr angewendeten Hygienekonzepte gerade im Fußball gut funktioniert haben.

Bereits Ende Februar hatte der DFB in einer bundesweiten Online-Umfrage ermittelt, wie es dem Amateurfußball nach einem Jahr mit der Pandemie geht. Mehr als 100.000 Menschen nahmen teil, verteilt über nahezu alle Altersgruppen. Fast alle sind Mitglieder in Amateurvereinen mit Fußballangebot.  Die Ergebnisse zeigten: Die Sehnsucht nach der Rückkehr auf den Platz ist riesig, die Herausforderungen für die Vereine sind es ebenfalls. 98 Prozent der Befragten vermissen den Amateurfußball, 96 Prozent die Aktivitäten in ihrem Verein. Besonders fehlen den Menschen die Gemeinschaft und das Gemeinschaftsgefühl (71 Prozent), noch mehr sogar als das aktive Fußballspielen selbst (68 Prozent).

Hier geht es zur Petition von DFB und DOSB:

https://www.openpetition.de/petition/online/perspektiven-fuer-den-amateursport-jetzt

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