Auf geht´s, Sascha, kämpfen und siegen!

Unser Bild: Der frühere Borussen-Torwart Sascha Purket, Vater von Mittelfeldspieler Nico Purket, war in der abgelaufenen Saison oft an ehemaliger Wirkungsstätte im Ellenfeld zu Gast (hier mit Sportvorstand Gunther Persch beim Heimspiel gegen den FV Schwalbach). Jetzt hat er einen speziellen Kampf zu kämpfen und will seine Krebserkrankung besiegen. (Foto: -jf-)

Sascha Purket ist im Ellenfeld zweifellos eine Legende. Der beliebte und sympathische Pfälzer wandelt auf den Spuren der Borussen-Ikone Willi Ertz. Zwischen 1992 und 2007 hat der mittlerweile 53jährige 15 Jahre lang in mehr als 700 Spielen das Tor der Borussia gehütet, übernahm dabei auch als Kapitän Verantwortung. Im Saarland wurde er als einziger Torhüter zum Sportler des Jahres gewählt. Im Ellenfeld-Stadion kennt er jede Betonritze, jeden Stein – und bis zur Rasenrenovierung auch jeden Grashalm. „Das Ellenfeld ist Kult, das Ellenfeld ist mein gefühltes sportliches Wohnzimmer“, hat er einmal in einem Interview gesagt. Immer wieder ist Sascha Purket gerne zu Gast an ehemaliger Wirkungsstätte, erst recht, seit sein Sohn Nico Purket ziemlich genau 30 Jahre nach dem Vater im Sommer 2022 das Borussen-Trikot übergestreift hat.

Als Torwarttrainer ist Sascha Purket nun schon im zehnten Jahr beim Nachbarn in Elversberg für die Ausbildung der Keeper zuständig. Und hat mit dem Aufstieg in die zweite Liga den bislang größten Erfolg seiner Karriere gefeiert. Dass er dennoch in diesen Tagen und Wochen von zwiespältigen Gefühlen überwältigt wird, hat mit einer schlimmen Diagnose zu tun, die Sascha Purket vor kurzem erhalten hat: Prostatakrebs! In einem Beitrag des „Trierischen Volksfreund“ wurde die Krankheit jetzt öffentlich. „Wenn einem der Arzt das mitteilt, haut dich das erstmal um. Doch für mich war von Anfang an klar: Aufgeben gilt nicht, jetzt wird gekämpft“, sagt der frühere Borussen-Torwart im Gespräch mit TV-Redakteur Andreas Arens. Die notwendige OP ist gut verlaufen, bereits beim Saarlandpokalfinale der SVE gegen den 1. FC Saarbrücken konnte Sascha Purket wieder dabei sein, wenn auch nur als Zuschauer.

Zum Vorbereitungsstart will er an der Kaiserlinde wieder auf dem Platz stehen und Nicolas Kristof und Frank Lehmann, die Torhüter des frisch gebackenen Zweitligisten, auf Vordermann bringen – eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die Elversberger die neue Herausforderung meistern können. Denn auch Sascha Purket weiß: Steht hinten die Null, hat man zumindest nicht verloren! Auf ein Spiel in Liga zwei freut er sich ganz besonders: Die Partie gegen den 1. FC Kaiserslautern, für den er nach wie vor große Sympathien hegt. Schließlich hat Sascha Purket in Spesbach vor den Toren der Babarossa-Stadt das Licht der Welt erblickt und beim heimischen Sportverein seine Karriere gestartet. Noch heute lebt er mit seiner Familie in der Westpfalz, wo er nun neben dem sportlichen auch den Kampf um die Gesundheit führt. „Glaubt an Euch, mit Ehrgeiz und Wille könnt ihr viel erreichen!“ Mit dieser Botschaft hat Sascha Purket den jungen Menschen, mit denen er im Fußball-Business bisher zu tun hatte, immer eine gute Portion Optimismus und Mut mit auf den Weg gegeben. Dass auch er selbst, unterstützt von seiner Familie, getreu dieser Devise seinen Kampf tapfer und mit Erfolg bestreiten wird, daran zweifelt keiner, der Sascha Purket kennt. Die Borussia wünscht ihrer Torwart-Legende dabei alles Gute, viel positive Energie und Zuversicht und eine baldige Genesung – auf geht’s, Sascha, kämpfen und siegen, lass Dich nicht unterkriegen! (-jf-)

8 Kommentare

  1. Hallo Sascha,
    Eine schlimme Nachricht.
    Ich kenne Dich jetzt seit dem ersten Tag bei der Borussia. Du warst immer ein Kämpfer und ich bin sicher auch diesen Kampf wirst Du gewinnen.
    Alles Gute

    • Lieber Sascha, ich kenne dich schon seid vielen Jahren wohnten im gleichen Dorf ich weiss du bist ein starker Kämpfer auch diese Krankheit wirst du besiegen!! Du schaffst das daran glaube ich, drück dich ganz fest

  2. Lieber Sascha ..da ich dich auch kennenlernen durfte AH SG Spesbach und auch bei Gelegendlichen Spielen wo ich zu Besuch und AHleiter verantwortlich war..jetzt diese Schlimme Nachricht von der scheiß Krankheit ..die niemand braucht…Ich drück dich

  3. Hallo Sascha, ich wünsche Dir viel Erfolg bei deinem nächsten Kampfund du wirst Ihn auch schaffen, davon bin ich überzeugt. Bin an Deiner Seite, wenn du mich brauchst. Alles Gute.

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