Info-Kurzpässe in Wort und Bild

Artikel zur „Rekordjagd“-Aktion werden ausgegeben und versendet / Dauerkartenverkauf startet / Geschäftsstelle kommende Woche täglich geöffnet / Stefan Kuntz zu Gast an alter Wirkungsstätte im Ellenfeld

Es ist soweit! Die Ausgabe der im Rahmen der „Rekordjagd“-Aktion bestellten und gewonnenen T-Shirts und Tassen, die aufgrund der Hygienebedingungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie leider verschoben werden musste, kann ab sofort starten! Aus diesem Grunde ist die Geschäftsstelle der Borussia ab morgen, Montag, dem 20. Juli, täglich von 12.30 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Ebenfalls werden alle Artikel im Zusammenhang mit der „Rekordjagd“-Aktion ab der kommenden Woche auf postalischem Weg versendet. Auch georderte Fan-Artikel werden zugesandt werden. Hinweis an alle Besteller: Wer seine Adresse in der Geschäftsstelle noch nicht angegeben hat, möge dies bitte umgehend telefonisch (06821-914 4747), per Fax (06821-914 8097) oder per e-mail (office@borussia-neunkirchen.saarland) tun.

Auch der Dauerkarten-Verkauf für die kommende Spielzeit 2020-21, die wohl Anfang September starten wird, beginnt in der kommenden Woche. Ein Stehplatz kostet 70,- Euro, für Mitglieder 55,- Euro. Der Preis für ein Saison-Abonnement auf der Haupttribüne beträgt 110,- Euro, Mitglieder zahlen 95,- Euro. Borussia freut sich über jeden Anhänger, der sich dazu entschließt, seine Saisonkarte zu verlängern oder eine neue Karte zu erwerben, um unsere junge und entwicklungsfähige Mannschaft in Saarlandliga zu unterstützen – vielen Dank im Voraus!

Die noch ausstehenden Runden im Sparkassen-Pokal Saar werden, wie bereits vorgeschlagen, am 15. August (Viertelfinale), 18. und 19. August (Halbfinale) und am 22. August (Finale) ausgetragen. Darauf haben sich am vergangenen Montag die teilnehmenden Clubs in einer Sitzung beim Saarländischen Fußballverband geeinigt. Die Interessen der Borussia hat Sportvorstand Gunther Persch vertreten. Demnach treten die Borussen am Samstag, dem 15. August, beim SV Auersmacher an. Ob mit oder ohne Publikum, wird sich aber erst in den nächsten Tagen entscheiden. Denn die vier gastgebenden Vereine SV Auersmacher (gegen die Borussia), FV Diefflen (gegen den 1. FC Saarbrücken,), TuS Herrensohr (gegen FC Homburg) und SC Halberg-Brebach (gegen SV Elversberg) sind noch dabei, das vorgelegte Hygienekonzept zu studieren und in Zusammenarbeit mit den zuständigen örtlichen Polizeibehörden auf Umsetzung zu überprüfen. Nach diesem Konzept gilt es, zum Beispiel Massenansammlungen an Getränkeständen zu vermeiden und die Tickets zu personalisieren. „Ob dabei jeder Zuschauer sein Ticket auf der Rückseite mit den entsprechenden Angaben versieht und dann in eine Box wirft oder ob die Karten über ein System online verkauft werden, das steht den Vereinen frei. Aber wir reden tatsächlich davon, dass jeder Verein weiß, wer im Stadion ist“, erläutert SFV-Geschäftsführer Andreas Schwinn. Auf die Heimclubs wartet also viel Arbeit, Manpower ist gefragt. Für den Fall, dass das Hygienekonzept nicht umsetzbar sein sollte und Viertel- und Halbfinalpartien ohne Zuschauer stattfinden müssten, wurde von einem Vereinsvertreter als Alternative ein kostenpflichtiges Streamen der Spiele vorgeschlagen – über einen einzubindenden Werbepartner könnten die Vereine dann an den Einnahmen partizipieren. Fakt ist: Vereine und Fans lechzen danach, wieder einen halbwegs normalen Fußballbetrieb aufnehmen zu können. Ob das bereits im Viertel- oder Halbfinale gelingt, bleibt derzeit noch offen. Das Endspiel im Rahmen des bundesweiten Finaltags der Amateure am 22. August dürfte dann aber wohl mit Publikum stattfinden.

Tim Klein (Foto: -jf-) hat nicht nur seine Prüfung zum Immobilienkaufmann mit sehr gutem Erfolg abgeschlossen (wir berichteten), sondern darf sich jetzt sogar über die Übernahme als Mitarbeiter bei der Siedlungsgesellschaft (SGS) Neunkirchen freuen. Damit hat der Borussen-Stürmer die Basis für eine erfolgreiche berufliche Zukunft gelegt. Der 21jährige, der in der abgebrochenen Saison 2019/20 in 20 Spielen 8 Treffer erzielte und eine spürbar gute Entwicklung genommen hat, kann nun auch auf dem grünen Rasen voll durchstarten – Borussia gratuliert herzlich und wünscht alles Gute!

Zu Gast im Ellenfeld war dieser Tage ein anderer bestens bekannter Ex-Stürmer: Stefan Kuntz (Foto + Screenshot: -jf-). Der Trainer der U21-Nationalmannschaft begleitete SR-Moderatorin Leonie Holz im Rahmen der SR-Sportarena-Sondersendung über die größten Stadien des Saarlandes, die am gestrigen Samstag ab 17.30 Uhr ausgestrahlt worden ist. Im Ellenfeld hat die Karriere von Stefan Kuntz ihren Ausgang genommen, mit 17 Jahren spielte er am 13. März 1980 in der 2. Liga Süd gegen Eintracht Trier zum ersten Male in der ersten Mannschaft der Borussia. „Eigentlich hätte ich noch ein Jahr A-Jugend spielen können, doch hier hat sich mein Vater zu ersten und einzigen Mal in meine Karriere eingemischt und dafür gesorgt, dass ich gleich in der zweiten Mannschaft eingesetzt wurde. Dort konnte ich genug Erfahrungen sammeln, um dann in der Folge richtig durchzustarten“, erinnert sich Kuntz an seine Anfänge. Mit der rekordverdächtigen Zahl von 36 Treffern machte er 1983 als Torschützenkönig die Bundesliga auf sich aufmerksam und wechselte zum VfL Bochum. „Mein Glück war, dass damals ein Scout auf der Tribüne saß, um einen Abwehrspieler unseres Gegners zu beobachten. Und gegen diesen Abwehrspieler gelangen mir gleich mehrere Tore“, so der Vollblutstürmer, der 1991 nach dem Gewinn der deutschen Meisterschaft mit dem 1. FC Kaiserslautern sogar zum Fußballer des Jahres gewählt wurde. Ein paar seiner Treffer im Borussen-Trikot, die in bewegten Bildern noch einmal Revue passierten, hatte der frühere Torjäger gar nicht mehr im Gedächtnis („Den einen oder anderen habe ich noch gar nicht gesehen!“), wusste aber eines ganz genau: „Ich war ganz verrückt danach, Tore zu schießen. Manche sagen: Das ist auch das Einzige, was ich konnte“, so Stefan Kuntz lachend. Wie sind seine Erinnerungen an die Zeit in Neunkirchen insgesamt? „Komplett durchsetzt mit Positivem“, lautet sein Fazit. (-jf-)

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